Der Moment der Veränderung

Im Sommer 2017 habe ich meine wundervolle Tochter Adriana zur Welt gebracht - für mich, wie vermutlich für alle frisch gebackenen Mamas, ist es ein großer Kraftakt gewesen.
Und dabei meine ich nicht nur die Geburt, sondern auch die ersten Wochen danach. Ich war verblüfft über mich selbst, wieviele Dinge so ganz automatisch passiert sind... als ob ich nie etwas anderes gewesen bin als eine Vollblut-Mami. Dann gab es aber auch Momente, die mich verunsichert haben. Situationen, die mir nicht "einfach von der Hand" gegangen sind. Augenblicke, die mich Kraft gekostet haben.

Eine Herausforderung als Chance


Nach der Geburt meiner Tochter hat sich mein ganzer Tagesablauf und die eigene Routine zu 100% verändert. Mir blieb kaum Zeit für eine tägliche Dusche... da war an ein regelmäßiges Yoga-Workout nicht zu denken ;-)

Ich habe mir dann die Frage gestellt, wie kann ich Yoga ganz bewusst in meinen Alltag integrieren? Wie kann ich bei all der Aufopferung für mein Kind, auch mal etwas für MICH tun?  
Ich war natürlich auch in einem Yoga-Studio, aber Fakt ist, dass mir 1x pro Woche Yoga nicht (mehr) ausgereicht hat. Die yogische Kraftschöpfung habe ich öfter gebraucht, um mit mehr Energie durch den Tag zu kommen.  Öfter als 1x wöchentlich war jedoch organisatorisch einfach nicht umsetzbar für unsere kleine Familie.

Ich habe somit angefangen Yoga zu Hause zu praktizieren. Adriana war damals noch klein - ich konnte Sie als Säugling einfach daneben legen, während sie mit ihren großen Augen, ihre Mama beobachten konnte. Dann wurde Sie immer mobiler, die gefährlichsten Ecken wurden immer spannender für Sie mit der Konsequenz, dass "ruhige" Yoga-Stunden irgendwann passé waren...

Vertrauen durch Verbindung

Gleichzeitig konnte ich etwas spannendes beobachten - Adriana hat angefangen meine Yoga-Posen nachzuahmen.  Ganz intuitiv, ohne Anleitung, ohne Hast, sondern einfach getrieben von ihrer kindlichen Neugierde und ihrem motorischen Forschertrieb. Ich habe daraufhin Adriana und mir eine Yoga-Hose im selben Design genäht, damit Sie Yoga, wie auch ich, als festes Ritual versteht und das Anziehen der Yoga-Hosen als Initiierung des Rituals verinnerlicht... Die Idee ging auf! Adriana holt mittlerweile IHRE Yoga Hose und rollt die Matte aus und signalisiert mir dadurch "Mama, es wird Zeit für UNSERE GEMEINSAMZEIT" und das mit noch nicht mal 2 Jahren.

 - Die Idee zu "petit chouchou" war geboren. - 
Ich möchte, dass auch ihr mit eurem kleinen Schatz, eurem "petit chouchou", die Möglichkeit habt, euer Yogi-Leben wieder zu beleben, qualitativ wertvolle Zeit mit eurem Kind zu verbringen und eure Verbindung unabhängig von alltäglichen Verpflichtungen zu stärken.